Forschungsprojekt zur homöopathischen Therapie von Klauenerkrankungen beim Rind

2013-2016

Die Beeinträchtigung des Wohlbefindens der Kühe durch die große Schmerzhaftigkeit und die destruktive Entwicklung infektiöser Klauenerkrankungen ist eine Situation mit großer Dringlichkeit.

Klauenerkrankungen bei Milchkühen sind nach Fruchtbarkeitsstörungen und Mastitis mit 15% die dritthäufigste Abgangsursache in der Milchviehhaltung. Die ökonomischen Einbußen des landwirtschaftlichen Betriebes durch direkte und indirekten Kosten aus nachfolgender verschlechterter Fruchtbarkeit, Gewichtsverlust, erhöhter Krankheitsanfälligkeit und Reduzierung der Milchleistung belaufen sich nach unterschiedlichen Schätzungen und Krankheitsschwere auf 63 bis 711 € pro Tier und Jahr bei Milchkühen [1].

Die aktuelle Diskussion zur Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen und über den Einsatz antibiotischer Arzneimittel in der landwirtschaftlichen Produktion zeigt deren Bedeutung für die medizinische Versorgung. Die Ausbreitung von Resistenzen verläuft In der Milchviehhaltung zwar langsamer als in anderen landwirtschaftlichen Produktionszweigen, dennoch trägt auch sie zur Eingrenzung der Auswahl der Antibiotika in die Humanmedizin bei.

Für den landwirtschaftlichen Praktiker sollte eine therapeutische Alternative, wie sie die klassische Homöopathie darstellt deshalb zugänglich sein.

          

[1] Kanswohl, N. (4/2011). Teure Fundamentschäden - Klauenerkrankungen und Produktionskosten. Neue Landwirtschaft , 92-93.



Klassische Homöopathie in der Mastitistherapie beim Rind

2009-2010 Forschungsprojekt an der Universität Kassel

Aktuell

21.11.2019 Seminar:
Parasiten bei großen
und kleinen Wiederkäuern
Behandlung mit
klassischer Homöopathie
87480 Weitnau
27. bis 29.
März 2020
3. Fachtagung Miasmatik
in der Tierhomöopathie
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